Bergische Universität Wuppertal
Fachbereich Mathematik und Naturwissenschaften
Angewandte Mathematik - Numerische Analysis (AMNA)

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Prof. Dr. Matthias Ehrhardt

Seminar im Sommersemester 2011:

Schnelle Numerische Methoden
Fast Numerical Algorithms


"Die Zukunft gehört den "schnellen" Methoden."
( Vladimir Rokhlin in seiner Antwort zur Steele Preis Verleihung 2001)

"Je schneller der Computer ist, desto wichtiger ist die Geschwindigkeit der Algorithmen."
( Lloyd N. Trefethen in seinem Essay "The Definition of Numerical Analysis", TR Cornell University, 1992)

Zeiten
 

In diesem Numerik-Seminar werden schnelle 'state-of-the-art', meist analysis-basierte, numerische Methoden behandelt. Diese Algorithmen dienen meist der Lösung von Differential- oder Integralgleichungen oder der effektiven Berechnung von diskreten Summationen, Faltungen, Transformationen usw. Ein Schwerpunkt werden die schnellen Multipol-Methoden und ihre Abkömmlinge bilden. Jack Dongarra und Francis Sullivan veröffentlichten in der Zeitschrift Computing in Science & Engineering (Januar 2000 Vol. 2, Issue 1, Seiten 2-97) Die Top Ten Algorithmen des 20. Jahrhunderts; dies ist die Motivation für dieses Seminar.

  1. Schnelle Fourier Transformation (für nicht-uniforme Daten)
  2. Allgemeine Schnelle Summationstechniken und Transformationen
  3. Schnelle Multipol-Methoden
  4. Schnelle Gauß-Transformation
  5. Schnelle Algorithmen für elliptische PDGl
  6. Schnelle Algorithmen für Randwertprobleme
  7. Schnelle Algorithmen für die Wärmeleitungsgleichung
  8. Schnelle Algorithmen für die Wellengleichung
  9. Verallgemeinerte Gauß-Quadratur und Summe-von-Potenzen Approximation
  10. Schnelle Algorithmen für Absorbierende Randbedingungen

Die Einteilung der Gruppen erfolgt auf Grund der Kenntnisse, Interessen und Möglichkeiten der TeilnehmerInnen. Die Zusammensetzung der Gruppen erfolgt unter dem Gesichtspunkt der Komplementarität. Analytisch besonders Interessierte sollen mit numerisch Versierten und Computercracks zusammenarbeiten. Im Idealfall wird jeder Vortrag von einem anderen Gruppenmitglied gehalten. Dabei kommt jedem/jeder TeilnehmerIn in unterschiedlichen Phasen des Seminars eine Führungsrolle zu.

Scheinkriterium:

Vorkenntnisse:
Basiswissen mathematischer Grundvorlesungen wird vorausgesetzt.
Wünschenswert ist eine erfolgreiche Teilnahme an Lehrveranstaltungen der praktischen und numerischen Mathematik sowie Grundkenntnisse der Theorie und Numerik partieller Differentialgleichungen.

Literatur: (wird im Seminar ausgegeben)

Links:

Didaktische Vortragstipps:
Wie halte ich einen Seminarvortrag (M.Lehn, Mainz)
Artikel 1, Artikel 2, Artikel 3


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